Datenschutz und Datensicherheit?
Interessiert mich nicht!

Diese Einstellung kann sehr teuer werden. Warum? Nun, der Gesetzgeber sagt ganz deutlich: Die ”bei der Datenverarbeitung beschäftigten Personen” auf das Datengeheimnis zu verpflichten. Damit werden nicht nur solche Personen erfaßt, die mit der Datenverarbeitung im Sinne des § 3 Abs. 5 BDSG, also mit der Speicherung, Veränderung, Übermittlung, Sperrung und Löschung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Die Verpflichtung der Mitarbeiter erfüllt jedoch nur dann ihren Zweck, wenn sie mit einer Belehrung (Schulung) über die auf die jeweilige Tätigkeit abgestimmten Befugnisse und Pflichten des Beschäftigten verbunden ist. Diese Schulungspflicht ist unabhängig von der Betriebsgröße.

Gelangen personenbezogene Daten (Informationen) in falsche (unberechtigte) Hände (intern wie extern) ist der Geschäftsführer persönlich haftbar, wenn er seine Mitarbeiter nicht einer entsprechenden Schulung unterzogen hat. Diese Haftung gilt sowohl für eventuelle Schadenersatzforderungen als auch für die von einem Gericht ausgesprochene Geldstrafe.

Neben dem richtigen Umgang mit personenbezogenen Daten werden die Mitarbeiter auch für das Thema Datensicherheit sensibilisiert. Denn auch bei Schäden, die aufgrund falscher Datennutzung bzw. unsicherer Datenhaltung entstehen, haftet der Geschäftsführer persönlich.

Neben der Verpflichtung auf das Datengeheimnis müssen Unternehmen unter bestimmten Umständen einen Datenschutzbeauftragten bestellen. Erfahren Sie in diesem Test, ob Sie für Ihr Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen oder nicht.

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